Frankreich kauft weitere S-100-Drohnen zur Integration in FREMM-Fregatten

Frankreich kauft weitere S-100-Drohnen zur Integration in FREMM-Fregatten
Frankreich kauft weitere S-100-Drohnen zur Integration in FREMM-Fregatten (Foto: Schiebel)

Frankreich hat fünf zusätzliche unbemannte Luftfahrtsysteme CAMCOPTER S-100 zur Integration an Bord der Fregatten der Klasse Frégates Européennes Multi-Mission (FREMM) der französischen Marine bestellt.

Laut einem Bericht der Website Defence Blog wurde der Kauf im Rahmen des Programms für maritime unbemannte Luftfahrt der französischen Marine über die Beschaffungsbehörde Direction Générale de l’Armement (DGA) durchgeführt, wobei Naval Group als Hauptauftragnehmer und Systemintegrator fungiert.

Jedes bestellte System umfasst zwei unbemannte Luftfahrzeuge CAMCOPTER S-100. Nach der Lieferung wird die neue Beschaffung den Gesamtbestand der französischen Marine auf acht S-100-Systeme erhöhen. Die Auslieferungen sollen laut offizieller Ankündigung schrittweise im Jahr 2026 beginnen.

Die französische Marine begann im Jahr 2012 mit dem Einsatz des CAMCOPTER S-100-Systems auf See, als es vollständig an Bord des Offshore-Patrouillenschiffs der Gowind-Klasse, L’Adroit, integriert wurde. Das Programm wurde 2019 weiter ausgebaut, als der S-100 an Bord des amphibischen Hubschrauberträgers der Mistral-Klasse, Dixmude, integriert wurde.

Die jüngste Beschaffung treibt die Investitionen der französischen Marine in die maritime unbemannte Luftfahrt weiter in Richtung eines operativen Einsatzes in der gesamten Flotte voran, insbesondere an Bord von Frontlinien-Überwasserkampfschiffen wie der FREMM-Klasse.

Die FREMM-Fregatten gehören zu den leistungsfähigsten Mehrzweck-Kriegsschiffen der Marine und werden routinemäßig für U-Boot-Abwehr, Luftverteidigung, maritime Sicherheit und Langstrecken-Einsatzmissionen eingesetzt.

„Diese Folgebestellung spiegelt die Fähigkeiten des Systems sowie seine Reife und das Vertrauen in seine Leistung auf See wider. Wir sind stolz darauf, die französische Marine weiterhin mit einem bewährten und operativ eingesetzten VTOL-UAS zu unterstützen“, sagte Lubos Sramek, Direktor von Schiebel Aéronaval SAS in Toulon.

Foto: Schiebel. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.

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